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Friday, 24 April 2015

Als Administrator ausführen | Ubuntu | Linux | Anleitung

Wer von Windows kommt, dem kennt "Als Administrator ausführen/starten/öffnen" sehr gut. Unter Linux ist das auch möglich aber in der Regel nicht nötig. Sollte es sich um einen USB-Stick oder eine Speicherkarte handeln, dann kann das schon eher der Fall sein.
Unter Linux Mint ist das von Werk aus möglich, einfach
Rechtsklick -> Als Systemverwalter öffnen
Passwort eingeben und auf Legimitieren klicken (Entertaste reicht auch).
Hier könnt Ihr schön den roten Balken sehen - Erhöhte Berechtigungen
Bei Anwendungen (Programme) werdet Ihr immer vom System aufgefordert euer Passwort einzugeben. Sobald Ihr "ins System eingreifen" wollt, ist dieser Bereich geschützt, mit dem Passwort, welches Ihr bei der Installation selbst gewählt habt. Selbst bei der Uhr erscheint dann die Aufforderung:
Für viele macht das wenig Sinn aber es ist halt die Regel - sobald etwas am System verändert werden soll, ist das Root-Passwort notwendig. Es kann ab und zu mal nerven aber es sichert euch bzw. euer System ab, somit nicht wirklich ein Nachteil.

Sollte es bei euch kein Linux Mint sein, dann geht bitte immer so vor:
1. Öffnet einen Ordner (spielt keine Rolle welcher das ist):
Sucht dort den Punkt "Über" oder oft auch "About"
In meinem Fall ist jetzt dieses Bild zu sehen. Mein Filemanager/Dateimanager wäre der Nemo.
2. Öffnet das Terminal und führt den Befehl gksu + name vom filemanager (Anleitung):
In meinem Fall wäre das gksu nemo, dann noch mein Passwort und ich habe Root-Rechte (als Administrator gestartet). Könnt auch anstelle von gksu ein sudo setzen aber dann erscheinen immer wieder Fehlermeldungen (funktioniert trotzdem alles - nervt nur auf dauer), was bei gksu nicht der Fall ist. Habt Ihr zum Beispiel Ubuntu, dann wäre es gksu nautilus.
Sollte es Fragen dazu geben, dann einfach schreiben.

Tuesday, 20 January 2015

Taskmanager unter Linux | Linux-Handbuch

Wer von Windows kommt, der hat oft den Taskmanager benutzt bzw. mit der Tastenkombination STRG+ALT+Entf diesen aufgerufen, um Porgramme zu beenden. Unter Linux benötigen wir diesen in der Regel nicht aber trotzdem kann dieser sehr nützlich sein, wenn wir zum Beispiel schauen wollen, welche Programme unseren Rechner belasten oder für den Programm-Pfad (wurde gefühlt eine Million mal danach gefragt).

"Der Taskmanager" wäre unter Linux "die Systemüberwachung".
Diese können wir über das Startmenü aufrufen.
Das wir unter Linux alle Freiheiten haben, können wir das so einstellen, wie wir das unter Windows kennen (siehe hier).
Zur Systemüberwachnung: So in etwa sieht es dann bei euch aus, je nach Linux-Distribution:
Das wären die laufenden Prozesse. Anders als unter Windows werden hier sehr viele ausgelistet.
Unter Ressourcen werden euch die Auslastungen angezeigt (CPU, RAM und Netzwerk). Die Werte sind in diesem Beispiel sehr hoch aber das ist in diesem Fall Absicht, damit Ihr auch etwas größere Werte zu sehen bekommt.
Unter Dateisystem werden die Festplatten aufgelistet. In diesem Fall wäre das eine 128 GB große SSD-Festplatte, eine 2 TB große HDD-Festplatte und eine 3 TB große externe Festplatte. Wer mit /dev/sda und /media/benutzername/ordner nichts anfangen kann, der schaut bitte hier rein.

Wollen wir einen Prozess beenden, dann einfach diesen in der Liste unter Prozesse auswählen ...
... und unten rechts auf Prozess beenden klicken.
Das sollten alle so von Windows kennen. Ist also unter Linux auch ohne IT-Wissen nicht wirklich etwas "unmögliches".
Beginnen wir mit der Kennung. Diese besteht aus einer Zahl und wir könnten zur Not auch zum Terminal greifen (was ist ein Terminal?).
Als Befehl kill und die Kennung, schon wird das Programm "abgeschossen".
Das sind alles kleine Dinge, die Ihr einfach lernen werdet. Mir geht es nur darum, dass das verstanden wird. Solltet Ihr ein Problem haben und eine Lösung finden "setz hier die Prozesskennung als Wert ein, dann läuft es wieder", dann wüsstet Ihr, was damit gemeint ist.

Wir klicken jetzt auf Bearbeitung und dann auf Einstellungen.
Hier haben wir eine riesen Auswahl, um die Systemüberwachung anzupassen.
Unter Prozesse findet Ihr den Punkt Informationsfelder. Hier habt Ihr eine Liste, welche für sehr viele brauchbar sein könnte. Ein gutes Beispiel dafür wäre die Befehlszeile. Setze ich einen Haken dort rein, dann sieht das ganze so aus. Ein OK oder Übernehmen - wie es viele von Windows gewohnt sind - gibt es bei Linux nicht, es wird sofort übernommen.
Wer jetzt zum Beispiel eine Anwendung installiert und möchte, das diese beim Systemstart mitstartet, der ruft einfach die Startprogramme auf (einfach nach Startprogramme suchen), klickt auf hinzufügen:
Gibt den Namen ein, den Befehl (welche wir über die Systemüberwachung entnehmen - Befehlszeile) und klickt auf speichern.
Schon wird meine Dock bei jedem Neustart automatisch gestartet (was soll das sein?).
Sollte der Pfad (Befehlszeile) zu lang sein, dann einfach beim Prozess -> Rechtsklick -> Eigenschaften ->
Und unter Befehlszeile ablesen.

Ich wüsste nicht, was ich noch zum "Taskmanager unter Linux" sagen sollte aber der Artikel könnte später erweitert werden. Auch wenn es nicht benötigt wird, jeder sollte wissen, dass das auch so unter Linux möglich ist, auch ohne Terminal. Bei Fragen einfach schreiben.
Das Linux-Handbuch findet Ihr hier.