Wir müssen die Speicherkarte nicht vorbereiten, wenn wir diese Methode verwenden, um ein System auf die Speicherkarte zu spielen. Sollten wir die NOOB's Methode verwenden, dann ist es aber notwendig!
Verbindet die Speicherkarte mit eurem Rechner und sichert alle eure Dateien von der Speicherkarte.
Rechtsklick -> Formatieren
FAT32 auswählen -> Formatieren -> fertig!
Nun könnt Ihr die Speicherkarte für euren Raspberry Pi 2 verwenden bzw. die NOOB's Installation durchführen.
Sollte die Speicherkarte nicht erkannt werden oder sich bereits ein Betriebssystem darauf befinden, dann wird es schon ein wenig schwieriger.
Wir benötigen dazu GParted, welches wir über das Terminal mit diesem Befehl installieren können (Anleitung):
[1] sudo apt-get install gparted
Wählt jetzt oben rechts eure Speicherkarte aus (achtet auf die Speichergröße - in meinem Fall /dev/sdg)
Rechtsklick -> Aushängen (mit jeder Zeile wo es möglich ist)
Rechtsklick -> Löschen (bei jeder Zeile)
Am Ende sollte nur eine Zeile übrig bleiben, wie hier oben im Bild zu sehen.
Rechtsklick -> Neu
Im neuen Fenster darauf achten, das fat32 als Dateisystem auswählt wurde, Bezeichnung optional aber nicht notwendig und dann auf Hinzufügen klicken
Klickt jetzt auf den grünen Haken
Bestätigt dieses Fenster mit Anwenden
Einfach kurz warten
Auf Schließen klicken, Speicherkarte entfernen und wieder an den Rechner anstecken.
Das wäre es! Sollte es Fragen dazu geben, dann einfach schreiben.
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Saturday, 25 April 2015
Sunday, 12 April 2015
Betriebssystem installieren | Raspberry Pi 2 | Anleitung
In diesem Tutorial will ich euch zeigen, wie Ihr ein Betriebssystem über das Terminal installieren könnt. Wer nicht mit dem Terminal arbeiten möchte, der schaut bitte hier und wählt unter Installation den Punkt "Installation für Anfänger" aus. Der Unterschied besteht darin, das wir hier uns das Betriebssystem für unseren Raspberry Pi2 herunterladen und installieren, was wir bei der "Installation für Anfänger" nicht tun können (wird während der Installation geladen) aber vergleicht einfach selbst und wählt für euch den leichteren Weg.
Der erste Schritt wäre der Download. In meinem Fall klicke ich auf SNAPPY UBUNTU CORE.
Ob Ihr jetzt Raspbian, OpenELEC, Pidora, OSMC oder Risc OS installieren möchtet - es spielt keine Rolle. Ihr müsst nur auf der nächsten Seite darauf achten, ob es eine Bemerkung gibt.
In meinem Fall wäre das jetzt "This image is for Raspberry Pi 2 only" und somit kein Problem, da ich es auf dem Pi2 installieren möchte.
Wir benötigen eine Image-Datei, welche die Endung .img hat. Im Bild oben sehen wir .zip somit
Rechtsklick -> Hier entpacken
Nun haben wir unsere Image-Datei, wie oben im Bild zu sehen (pi-snappy.img). Mit dieser werden wir jetzt arbeiten.
Verbindet jetzt eure microSD-Speicherkarte mit eurem Rechner.
Wie Ihr im Bild sehen könnt erscheint unten links meine Speicherkarte (der Name kann und wird natürlich bei jedem anders sein). Da einfach mit der Maus "darüber halten" und sich den Pfad merken (/dev/sdg1).
Ihr müsst die Speicherkarte bei dieser Methode nicht vorbereiten, da diese bei der "Installation" formatiert wird. Sollten sich wichtige Dateien auf der Speicherkarte befinden, dann bitte jetzt sichern.
Wir machenweiter mit einem Rechtsklick auf die Image-Datei -> Eigenschaften, da wir noch den Pfad von der Datei benötigen (.img-Datei).
Unter Ort einfach den Pfad rauskopieren und ein /Dateiname.img dranhängen. Als Beispiel:
/home/muhamed/Schreibtisch/RaspberryPi2/pi-snappy.img
Öffnet das Terminal:
Der erste Befehl ist das unmounten unserer Speicherkarte. Dieses beginnt mit sudo unmount und dem Pfad der Speicherkarte. In meinem Fall (wie oben gezeigt) ist es /dev/sdg1 also führe ich aus:
sudo umount /dev/sdg1
Nach diesem Befehl führe ich den Befehl:
sudo dd bs=4M if=/home/muhamed/Schreibtisch/RaspberryPi2/pi-snappy.img of=/dev/sdg
aus. Ihr beginnt mit sudo dd bs=4M if= und fügt dann den Link zur Image-Datei ein. Leertaste und dann of= und Pfad zur Speicherkarte. Hier müsste Ihr nur darauf achten, das die Zahl beim Pfad der Speicherkarte weg gelassen wird, da die Zahl für eine Partition steht.
Es passiert nichts, da die Daten kopiert werden (Terminal blinkt nur), was dauern kann. Sobald der Vorgang beendet wurde bekommt Ihr eine Meldung, wie oben im Bild zu sehen:
(3,0 GB) kopiert, 139,038 s, 21,6 MB/s
Hier könnt Ihr auch sehen, wie schnell auf eure Speicherkarte geschrieben wurde und sollte der Wert bei über 20 MB/s liegen, dann habt Ihr eine anständige Speicherkarte.
Ihr könnt die Speicherkarte jetzt entfernen und in euer Raspberry Pi 2 einstecken, unter Strom setzen und das Betriebssystem bootet. Fehler könnt Ihr nicht machen, da das Terminal eure Arbeit übernimmt.
Sollte die Speicherkarte später wieder mal an den Rechner geschlossen werden, dann werden euch in der Regel mehrere angezeigt (sind Partitionen), wie hier im Bild unten links zu sehen.
Wollt Ihr die Speicherkarte in Zukunft wieder nutzen (für ein anderes Betriebssystem oder gar nicht mehr für den Pi), dann sollte diese richtig formatiert werden. Schaut dazu bitte hier unter Installation "Speicherkarte richtig formatieren", um zu erfahren, wie das gemacht wird.
Friday, 6 February 2015
Raspberry Pi 2 - Unboxing & Datenblatt [Model B | 1GB]
Ein kleines Unboxing, was eigentlich eher eine Ankündigung sein soll, da es dazu Anleitungen geben wird. Alle Anleitungen findet Ihr hier und das erste Thema zur Stromversorgung/zum Netzteil ist bereits online (siehe hier). Einen Vergleich zum Banana Pi wird es dann auch bald geben.
Der Raspberry Pi 2 ist so aufgebaut wie der Raspberry Pi Plus. Bedeutet für euch: Das Zubehör vom Pi Plus kann für den Pi 2 verwendet werden, wie das Gehäuse.
Datenblatt zum Raspberry Pi 2
- 900MHz Quad-Core CPU von ARM BCM2836 (Cortex-A7)
- 1GB RAM (LPDDR2 SDRAM)
- 4 × USB 2.0
- 1 × 100-MBit/s Ethernet (nur per USB angebunden)
- VideoCore IV von Broadcom
- 1080p über HDMI
- CSI Camera & DSI Display port
- micro-SD-Speicherkaten-Slot
Meinen Banana Pi werde ich wohl als NAS nutzen aber der Pi 2 hat schon deutlich an Leistung gewonnen, ob mit Kodi oder Raspbian - es ist bereits beim Systemstart deutlich zu sehen. Bei pollin.de habe ich mir den Pi 2 für 38,90€ bestellt.
Es werden erst ein paar Artikel zum Zubehör kommen und dann Anleitungen zu Rasbian, Kodi, usw. usf.
Der Raspberry Pi 2 ist so aufgebaut wie der Raspberry Pi Plus. Bedeutet für euch: Das Zubehör vom Pi Plus kann für den Pi 2 verwendet werden, wie das Gehäuse.
Datenblatt zum Raspberry Pi 2
- 900MHz Quad-Core CPU von ARM BCM2836 (Cortex-A7)
- 1GB RAM (LPDDR2 SDRAM)
- 4 × USB 2.0
- 1 × 100-MBit/s Ethernet (nur per USB angebunden)
- VideoCore IV von Broadcom
- 1080p über HDMI
- CSI Camera & DSI Display port
- micro-SD-Speicherkaten-Slot
Meinen Banana Pi werde ich wohl als NAS nutzen aber der Pi 2 hat schon deutlich an Leistung gewonnen, ob mit Kodi oder Raspbian - es ist bereits beim Systemstart deutlich zu sehen. Bei pollin.de habe ich mir den Pi 2 für 38,90€ bestellt.
Es werden erst ein paar Artikel zum Zubehör kommen und dann Anleitungen zu Rasbian, Kodi, usw. usf.
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Thursday, 5 February 2015
Raspberry Pi 2 - Stromversorgung: Welches Netzteil? [Model B | 1GB]
Mein Raspberry Pi 2 ist da und nun fängt das Spiel von vorne an. Da es einige Anleitungen geben wird und auch allgemeine Dinge, wie dieses hier, bitte immer in der Übersicht schauen, um mehr zu erfahren.
Wer sich den alten Beitrag zum Raspberry Pi angeschaut hat und sich ein anständiges Netzteil gekauft hat, der muss jetzt kein neues kaufen. Die erste Version benötigt mind. 1A (1000mAh), beim Raspberry Pi 2 benötigen wir mind. 2A (2000mAh).
Hier sehen wir die alte und neue Generation, welche beim Kauf eines Samsung Galaxy's (Tablet und Smartphone) bereits im Lieferumfang enthalten ist. Für das Raspberry PI 2 benötigen wir mind. 2.0A
Sollte diese Angaben nicht bei euch zu finden sein, dann handelt es sich wohl um ein No-Name-Produkt, welches ich persönlich nicht verwenden würde. Bedeutet für euch nur: Ihr könnt jedes Netzteil verwenden, was einen Output von 2.0A bzw. 2A hat und es spielt dabei keine Rolle, ob das von Asus, Logitech, HTC, LG oder Sony ist.
Hier gibt es nur ein ganz großes Problem. Oben im Bild sind zwei Netzteile zu sehen. Das linke habe ich bei eBay gekauft und das rechte ist von meinem Note 3. Das linke Netzteil könnte aber eine Kopie/ein Fake sein - ich weiß es nicht, da ich darüber einen Ersatzakku laden lasse und es nicht schnell sein muss. Es gibt jetzt noch weitere Modelle wie das ETA-U90EWE, welches auch geeignet wäre aber es gibt unglaublich viele Kopien und dort stimmen die Werte oft nicht.
Ich habe meine persönliche Lösung für so ein Problem gefunden - es nennt sich Inateck!
Dort gibt es 4 USB-Ports - zwei schnelle und zwei langsame.
Die oberen zwei Ports wäre die Super Charger mit 2.4A (2400mAh) und die beiden unteren mit 1A (1000mAh) wären bestens geeignet für externe Geräte, wie zum Beispiel für eine Festplatte. Da wir 4 USB-Ports am Pi2 haben, haben wir mit weiteren Geräten einen höheren Verbrauch. Schließen wir eine Maus und eine Tastatur an, dann steigt der Verbrauch. Auch wenn es nur minimal ist, der Vebrauch kann dann schon >2.1A betragen, welche wir dann nicht hätten. Beim ersten Pi werden deshalb oft 1.2A/1.3A empfohlen und das bei zwei USB-Ports.
Der andere Punkt wäre das USB-Kabel. Sollte es ein günstiges No-Name-Kabel sein, dann könnte dieses auch zu Problemen führen. Das letzte halbe Jahr nutze ich USB-Kabel von Anker (gibt es in verschiedenen Längen). Diese kosten zwar mehr aber dafür bekommt Ihr ein Kabel, mit welchem es weniger Probleme geben wird (darüber ist keine Datenübertragung möglich - nur als Stromversorgung/nur für ein Ladegerät). Wer ein 5m langes USB-Kabel verwendet, der könnte auch Probleme bekommen, da auch hier gilt "je länger das Kabel, desto höher der Verlust beim Transport".
Ich habe das 5m lange USB-Kabel von Anker an das Inateck-Netzteil gesteckt und die Tastatur/Maus (Logitech K400) direkt an den Pi - es lief ohne Probleme. Ist jetzt kein Langzeittest gewesen aber wer benötigt auch ein 5m langes Kabel? Bei Bedarf kann ich es auch länger testen...
Das ganze habe ich direkt bei Amazon gekauft und ich würde es wieder tun, da der Aufpreis gering ist und Ihr etwas gutes für euer Geld bekommt. Die Bewertungen bestätigen es euch noch einmal! Deshalb wäre das auch meine persönliche Empfehlung an euch aber auch nur, wenn es mit dem vorhandenen Probleme geben sollte. 2 Festplatten, 1 Banana Pi und jetzt 1 Raspberry Pi 2 und es läuft.
Wer nach einem "Raspberry Pi 2 Ladegerät/Netzstecker/Netzteil" suchen sollte, der bekommt zu 95% ein No-Name-Produkt, welches einfach mit einem Raspberry Logo beklebt wurde. Diese können auch gut funktionieren aber oft fehlt der Schutz und genau deshalb würde ich aufpassen. Auch am Gewicht merkt man schnell, ob da was drin ist oder es sich nur um ein No-Name-Produkt handelt.
Am Ende bleibt es euch überlassen... Sollte es Fragen geben, dann einfach schreiben ;)
Wer sich den alten Beitrag zum Raspberry Pi angeschaut hat und sich ein anständiges Netzteil gekauft hat, der muss jetzt kein neues kaufen. Die erste Version benötigt mind. 1A (1000mAh), beim Raspberry Pi 2 benötigen wir mind. 2A (2000mAh).
![]() |
| ETA0U81EWE & EP-TA10EWE |
Sollte diese Angaben nicht bei euch zu finden sein, dann handelt es sich wohl um ein No-Name-Produkt, welches ich persönlich nicht verwenden würde. Bedeutet für euch nur: Ihr könnt jedes Netzteil verwenden, was einen Output von 2.0A bzw. 2A hat und es spielt dabei keine Rolle, ob das von Asus, Logitech, HTC, LG oder Sony ist.
Hier gibt es nur ein ganz großes Problem. Oben im Bild sind zwei Netzteile zu sehen. Das linke habe ich bei eBay gekauft und das rechte ist von meinem Note 3. Das linke Netzteil könnte aber eine Kopie/ein Fake sein - ich weiß es nicht, da ich darüber einen Ersatzakku laden lasse und es nicht schnell sein muss. Es gibt jetzt noch weitere Modelle wie das ETA-U90EWE, welches auch geeignet wäre aber es gibt unglaublich viele Kopien und dort stimmen die Werte oft nicht.
Ich habe meine persönliche Lösung für so ein Problem gefunden - es nennt sich Inateck!
Dort gibt es 4 USB-Ports - zwei schnelle und zwei langsame.
Die oberen zwei Ports wäre die Super Charger mit 2.4A (2400mAh) und die beiden unteren mit 1A (1000mAh) wären bestens geeignet für externe Geräte, wie zum Beispiel für eine Festplatte. Da wir 4 USB-Ports am Pi2 haben, haben wir mit weiteren Geräten einen höheren Verbrauch. Schließen wir eine Maus und eine Tastatur an, dann steigt der Verbrauch. Auch wenn es nur minimal ist, der Vebrauch kann dann schon >2.1A betragen, welche wir dann nicht hätten. Beim ersten Pi werden deshalb oft 1.2A/1.3A empfohlen und das bei zwei USB-Ports.
Der andere Punkt wäre das USB-Kabel. Sollte es ein günstiges No-Name-Kabel sein, dann könnte dieses auch zu Problemen führen. Das letzte halbe Jahr nutze ich USB-Kabel von Anker (gibt es in verschiedenen Längen). Diese kosten zwar mehr aber dafür bekommt Ihr ein Kabel, mit welchem es weniger Probleme geben wird (darüber ist keine Datenübertragung möglich - nur als Stromversorgung/nur für ein Ladegerät). Wer ein 5m langes USB-Kabel verwendet, der könnte auch Probleme bekommen, da auch hier gilt "je länger das Kabel, desto höher der Verlust beim Transport".
Ich habe das 5m lange USB-Kabel von Anker an das Inateck-Netzteil gesteckt und die Tastatur/Maus (Logitech K400) direkt an den Pi - es lief ohne Probleme. Ist jetzt kein Langzeittest gewesen aber wer benötigt auch ein 5m langes Kabel? Bei Bedarf kann ich es auch länger testen...
Das ganze habe ich direkt bei Amazon gekauft und ich würde es wieder tun, da der Aufpreis gering ist und Ihr etwas gutes für euer Geld bekommt. Die Bewertungen bestätigen es euch noch einmal! Deshalb wäre das auch meine persönliche Empfehlung an euch aber auch nur, wenn es mit dem vorhandenen Probleme geben sollte. 2 Festplatten, 1 Banana Pi und jetzt 1 Raspberry Pi 2 und es läuft.
Wer nach einem "Raspberry Pi 2 Ladegerät/Netzstecker/Netzteil" suchen sollte, der bekommt zu 95% ein No-Name-Produkt, welches einfach mit einem Raspberry Logo beklebt wurde. Diese können auch gut funktionieren aber oft fehlt der Schutz und genau deshalb würde ich aufpassen. Auch am Gewicht merkt man schnell, ob da was drin ist oder es sich nur um ein No-Name-Produkt handelt.
Am Ende bleibt es euch überlassen... Sollte es Fragen geben, dann einfach schreiben ;)
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