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Monday, 19 December 2016

Bluetooth unter Linux Mint 18.1 | Adapter und Dongles

Bluetooth findet heute bei vielen kaum eine Verwendung, wenn es um den Rechner geht. Auf dem Smartphone sieht das ganze schon ganz anders aus (Autoradio, Headset, usw.)
Kommen wir erst einmal zur Dongle. Ich verwende den Dongle von LogiLink, da dieser ohne zusätzliche Installation unter Linux und Windows 10 funktioniert.
Wenn es um Linux geht, dann ist die Bezeichnung sehr wichtig.
In diesem Fall handelt es sich um BT0015 und v3.0! Das v.3.0 ist sehr wichtig, da es in Zukunft v.4.0/v.5.0 geben könnte, Ihr aber auch bei einem Händler die v.2.0 oder v.2.5 Version erhalten könntet. Ich hatte das Beispiel bereits einmal mit dem ASUS USB-N53 WLAN-Stick. Bei mir lief er ohne Probleme und beim Leser nicht. In der neuen Version gab es einen Chip, welcher mit Linux nicht zurecht kommt. Aus diesem Grund lief dieser bei mir ohne Probleme, hatte die ältere Version. Meine empfehle daher der LogiLink BT0015 v.3.0 
Eure Geräte, welche bereits eine eigene Dongle mitbringen, verbinden sich automatisch. Hier am beispiel meiner Maus, die Logitech Performance MX. Die Verbindung wird aufgebaut und Informationen abgerufen, wenn diese Funktion angeboten wird und das alles ohne zusätzliche Installationen.
Bluetooth ist von Werk aus installiert. Aufrufen könnt Ihr es über
Start --> Einstellungen --> Bluetooth
Wird der Dienst bereits ausgeführt, dann könnt Ihr das am Logo sehen, wie oben im Bild. Ein Klick darauf und euch werden drei Optionen angezeigt.
Hier in meinem Fall könnt Ihr sehen, wie alle Geräte aufgelistet werden, mein Smartphone (Mi5s), meine Waage (MI_SCALE), Nvidia Shiled TV (SHIELD) und mein Xiaomi Mi Controller (chinesische Schriftzeichen).
Mit einer Verbindung könnt Ihr dann (je nach Gerät) Dateien versenden oder euer Smartphone als Fernbedienung nutzen.
Über das Terminal könnt Ihr überprüfen, ob eure Dongle erkannt wird.
In diesem Fall wäre das: Cambridge Silicon Radio, Ltd Bluetooth Dongle

Ich wollte euch damit nur zeigen, dass das unter Linux alles kein Problem mehr ist. Es läuft von Werk aus und wenn Ihr es unter eurem Smartphone bedienen könnt, dann könnt Ihr es auch unter Linux.
Oft wird nach Empfehlungen gesucht aber selten schreibt jemand etwas dazu, daher dieser kleine Artikel zu dem ganzen, mit der Empfehlung. Solltet Ihr Empfehlungen haben, dann immer her damit. Ab Bluetooth V5 wird es interessant werden, da das kein kleiner Sprung ist, im Vergleich zu v4.0/4.2

Wednesday, 29 July 2015

Datenrettung unter Linux | Anleitung

Ein Freund von mir hat momentan ein großes Problem mit seiner microSD-Karte. Diese wird bei keinem Rechner mehr erkannt und unter Android auch nicht. Wie es dazu gekommen ist, ist nicht klar aber die Daten darauf sind sehr wichtig, da unter anderem die Abschlussfeier seiner Tochter drauf ist und der letzte Urlaub. Nun liegt die Karte bei mir und nach kurzer Suche habe ich das richte Tool dafür gefunden, welches alle Arten von Speichermedien unterstützt (USB-Stick, Festplatte, Speicherkarte, usw.).
Wir besuchen diese Homepage und laden uns die Linux-Datei herunter.
i386 = 32-bit | x86_64 = 64-bit
Solltet Ihr nicht wissen, welche es von den beiden Dateien werden soll, dann bitte hier klicken.
Nach dem Download die heruntergeladene Datei entpacken (Rechtsklick --> Hier entpacken). Es erscheint ein neuer Ordner.
 Im Ordner Rechtsklick -> Im Terminal öffnen
Wir führen den Befehl sudo ./photorec_static aus, geben unser Passwort ein und bestätigen dieses mit der Entertaste.
Nun werden alle Laufwerke eingelesen, auch die, die im ersten moment nicht sichtbar sind. Hier arbeiten wir mit der Entertaste und den Pfeiltasten auf der Tastatur. Da es sich um eine 64 GB große Speicherkarte handelt, wähle ich den letzten Punkt aus und bestätige mit der Entertaste (erkennt Ihr anhand der Größe).
Es werden alle Partitionen angezeigt, in meinem Fall nur eine. Solltet Ihr nicht wissen, was das bedeutet, dann einfach den Punkt No partition in der Liste auswählen und mit der Entertaste bestätigen.
Oben sehen wir (unter 1) das es sich um NTFS handelt. In meinem Fall war es aber egal, welche Auswahl ich hier getroffen haben - es ging mit beiden. Sollte es am Ende nicht funktionieren, dann denkt an diesen Punkt zurück und wiederholt das ganze, mit dem anderen Dateisystem (zweite Auswahl).
Wählt ein Verzeichnis aus und bestätigt das mit der Taste C auf der Tastatur.
Hier werden dann die geretteten Dateien abgespeichert.
Warten, bist wir dieses Bild sehen:
1723 Dateien wurden wiederhergestellt.
Diese befinden sich dann in Ordnern mit dem Dateinamen recuo_dir.ZAHL, wie oben im Bild zu sehen. Ich kenne mich in diesen Gebiet überhaupt nicht aus aber es hat mir geholfen, somit eine kurze Anleitung dazu.

Wenn Ihr euch bedanken wollte, dann macht das in Form von einem Danke beim Entwickler oder spendet einen kleinen Beitrag auf der Hersteller-Homepage.

Friday, 6 February 2015

Der beste WLAN-Stick - Alfa AWUS036H | Linux | 2015

Wer mit 2.4 GHz leben kann und kein 5 GHz benötigt, der sollte sich den Alfa AWUS036H etwas genauer anschauen. Ich hab den Stick Oktober 2014 bekommen und nun rund 3 Monate im Test. Sucht man im Internet, dann gibt es zwei Gruppen, welche oft nicht zu frieden sind - Windows 7 Nutzer und Käufer von einem Fake (kein Original).
Sehr gutes und starkes Signal, dazu noch ab Ubuntu 14.04 und Linux Mint 17 keine Treiberinstallation notwendig. Funktioniert auch unter Raspbian, somit Raspberry Pi 2 und Banana Pi - keine Probleme.
Meine Router haben eine Signalstärke von 100%, und selbst die von der anderen Straßenseite haben fast alle ~50%. Jetzt kommt aber der eigentliche Pluspunkt.
Das wäre mit 20 dBm (100mW), da in Deutschland nicht mehr erlaubt ist. Möglich wären aber 30 dBm (1000mW) Sendeleistung. In Bosnien kann ich auf 1000 mW hochschalten und das ist dann schon der Hammer. Kurze Erklärung dazu, wie das funktioniert:
Mit su und dem Benutzerpasswort sich als Root anmelden (wie geht das?) und dann diese Befehle ausführen.
[1] ifconfig wlan0 down (deaktiviert den WLAN-Stick)
[2] iw reg set BO (wir kommen aus Bolivien - dort ist es erlaubt)
[3] iwconfig wlan0 txpower 30 (auf 30 dBm setzen)
[4] ifconfig wlan0 up (aktiviere den WLAN-Stick)
[5] iwconfig (hier können wir überprüfen, ob die Änderung übernommen wurde)

Mit dem letzte Befehl überprüft Ihr, was unter Tx-Power steht. Ihr müsst halt immer darauf achten, was in eurem Land erlaubt ist. In den Staaten wären es 24 bzw. 25, hier sind es 20, usw.
Solltet Ihr mehrere WLAN-Karten besitzen (Notebook zum Beispiel), dann erst im Terminal den Befehl ifconfig ausführen und schauen, ob es wlan0, wlan1, wlan2, usw. usf. ist und im Befehl das wlan0 ersetzen bzw. die Zahl ändern.
Der Chipsatz kommt von Realtek, der RTL8187 aber das große Problem bleiben die ganzen Kopien vom Stick.
Mit der 9dBi Stabantenne (war bei mir im Lieferumfang enthalten) kommen noch ein paar WLAN-Netzwerk auf den Bildschirm. Ist aber schon zu viel gewesen...

Wer mit 2,4 GHz leben kann, kein 802.11n benötigt, der bekommt hier etwas "sehr starkes". Auch für viele ein Tipp, wenn Kali Linux zum Einsatz kommt. Ich persönlich werde weiterhin auf Router mit Linux-Firmware setzen aber der Stick kommt mit, wenn ich irgendwo hin muss. Trotzdem empfehle ich für zu Hause einen Router, welcher "angepasst" werden kann (Beispiel hier).