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Wednesday, 30 November 2016

USB 3.1 nachrüsten | Typ C | Linux

Ich wurde oft danach gefragt, ob Linux mit USB 3.1 zurecht kommt und ehrlich gesagt weiß ich es nicht. Deshalb habe ich mich ein wenig eingelesen und eine USB 3.1 Karte bestellt, um das ganze zu testen.
QICENT bietet über Amazon eine USB 3.1 PCI-Express-Karte an. Für 19,99€ bzw. 20,99€ werden zwei Versionen angeboten. Die Erste mit 2x USB 3.1 Typ-A-Anschluss und die Zweite mit 1x Typ-A und 1x Typ C (anstelle von Typ C ist immer die Rede von Type-C). In meinem Fall handelt es sich um 1x Typ-A und 1x Typ-C.
So sieht das ganze aus.
Die Karte ist sehr klein und laut Beschreibung benötigt Ihr einen PCI-E X4, X8 oder X16 Slot (siehe Bild 2). Wer damit nichts anfangen kann... im Handbuch, vom Mainboard, steht genau, um welchen PCI/PCI-E Port es sich handelt (Schreibweise PCIe, PCI-E und PCI_E).
Oft könnt Ihr es direkt am Mainboard ablesen, wie hier zu sehen.
Hier noch einmal im Zoom besser zu sehen: PCI_E4 (das E = Express und die 4 für X4).
Im ersten Bild könnt Ihr noch ein Kabel sehen. Dabei handelt es sich um ein InLine SATA Verlängerungskabel (intern). Das hat mich etwa 2,50€ gekostet, bei eBay. Habe somit keine 25€ für alles hinlegen müssen.
Das Teil ist winzig, lautlos und nimmt kaum Platz ein.
Nach dem Einbau habe ich gleich einmal geschaut, ob etwas erkannt wird:
ASMedia Technology Inc. 
ASM1051E SATA 6Gb/s bridge
ASM1053E SATA 6Gb/s bridge
ASM1153 SATA 3Gb/s bridge
Meine angeschlossene Dockingstation wurde erkannt...
ASMedia Technology Inc. ASM1083/1085 PCIe to PCI Bridge (rev 01)
ASMedia Technology Inc. ASM1142 USB 3.1 Host Controller
Wenn Ihr jetzt nach dem Chipsatz sucht, dann erhaltet Ihr so gut wie alle Marken, die diesen Chipsatz verbaut haben. Dodocool, ASRock, DeLock. ICY, Syba, usw. usf.

Wer also aufrüsten will, der benötigt einen PCI-E X4, X8 oder X16 Slot, SATA Stromanschluss und Linux mit Kernel >4.4 (Terminal öffnen und Befehl uname --all ausführen), was bedeuten würde: Ubuntu 16.04 bzw. Linux Mint 18 und in Zukunft 17.04 & Mint 19ohne zusätzliche Installation. 
Treiber müssen auch keine installiert werden!

Habe etwa 450 GB kopieren lassen und kann nichts negatives berichten. Bis zu 10 Gbps sollen möglich sein (bei USB 3.0 wäre bis zu 5 Gbps) aber wüsste nicht, womit ich das testen soll, eventuell eine externe SSD-Festplatte? Das USB-Kabel darf nicht länger als 1m sein, um die volle Leistung zu erhalten. Wie wahr das ganze ist, kann ich euch nicht sagen aber USB 3.1 und Linux kommen bereits klar. Ganz nebenbei, die Karte soll auch unter Windows 10 ohne zusätzliche Installationen laufen. 

Wednesday, 29 July 2015

Datenrettung unter Linux | Anleitung

Ein Freund von mir hat momentan ein großes Problem mit seiner microSD-Karte. Diese wird bei keinem Rechner mehr erkannt und unter Android auch nicht. Wie es dazu gekommen ist, ist nicht klar aber die Daten darauf sind sehr wichtig, da unter anderem die Abschlussfeier seiner Tochter drauf ist und der letzte Urlaub. Nun liegt die Karte bei mir und nach kurzer Suche habe ich das richte Tool dafür gefunden, welches alle Arten von Speichermedien unterstützt (USB-Stick, Festplatte, Speicherkarte, usw.).
Wir besuchen diese Homepage und laden uns die Linux-Datei herunter.
i386 = 32-bit | x86_64 = 64-bit
Solltet Ihr nicht wissen, welche es von den beiden Dateien werden soll, dann bitte hier klicken.
Nach dem Download die heruntergeladene Datei entpacken (Rechtsklick --> Hier entpacken). Es erscheint ein neuer Ordner.
 Im Ordner Rechtsklick -> Im Terminal öffnen
Wir führen den Befehl sudo ./photorec_static aus, geben unser Passwort ein und bestätigen dieses mit der Entertaste.
Nun werden alle Laufwerke eingelesen, auch die, die im ersten moment nicht sichtbar sind. Hier arbeiten wir mit der Entertaste und den Pfeiltasten auf der Tastatur. Da es sich um eine 64 GB große Speicherkarte handelt, wähle ich den letzten Punkt aus und bestätige mit der Entertaste (erkennt Ihr anhand der Größe).
Es werden alle Partitionen angezeigt, in meinem Fall nur eine. Solltet Ihr nicht wissen, was das bedeutet, dann einfach den Punkt No partition in der Liste auswählen und mit der Entertaste bestätigen.
Oben sehen wir (unter 1) das es sich um NTFS handelt. In meinem Fall war es aber egal, welche Auswahl ich hier getroffen haben - es ging mit beiden. Sollte es am Ende nicht funktionieren, dann denkt an diesen Punkt zurück und wiederholt das ganze, mit dem anderen Dateisystem (zweite Auswahl).
Wählt ein Verzeichnis aus und bestätigt das mit der Taste C auf der Tastatur.
Hier werden dann die geretteten Dateien abgespeichert.
Warten, bist wir dieses Bild sehen:
1723 Dateien wurden wiederhergestellt.
Diese befinden sich dann in Ordnern mit dem Dateinamen recuo_dir.ZAHL, wie oben im Bild zu sehen. Ich kenne mich in diesen Gebiet überhaupt nicht aus aber es hat mir geholfen, somit eine kurze Anleitung dazu.

Wenn Ihr euch bedanken wollte, dann macht das in Form von einem Danke beim Entwickler oder spendet einen kleinen Beitrag auf der Hersteller-Homepage.

Friday, 6 February 2015

Der beste WLAN-Stick - Alfa AWUS036H | Linux | 2015

Wer mit 2.4 GHz leben kann und kein 5 GHz benötigt, der sollte sich den Alfa AWUS036H etwas genauer anschauen. Ich hab den Stick Oktober 2014 bekommen und nun rund 3 Monate im Test. Sucht man im Internet, dann gibt es zwei Gruppen, welche oft nicht zu frieden sind - Windows 7 Nutzer und Käufer von einem Fake (kein Original).
Sehr gutes und starkes Signal, dazu noch ab Ubuntu 14.04 und Linux Mint 17 keine Treiberinstallation notwendig. Funktioniert auch unter Raspbian, somit Raspberry Pi 2 und Banana Pi - keine Probleme.
Meine Router haben eine Signalstärke von 100%, und selbst die von der anderen Straßenseite haben fast alle ~50%. Jetzt kommt aber der eigentliche Pluspunkt.
Das wäre mit 20 dBm (100mW), da in Deutschland nicht mehr erlaubt ist. Möglich wären aber 30 dBm (1000mW) Sendeleistung. In Bosnien kann ich auf 1000 mW hochschalten und das ist dann schon der Hammer. Kurze Erklärung dazu, wie das funktioniert:
Mit su und dem Benutzerpasswort sich als Root anmelden (wie geht das?) und dann diese Befehle ausführen.
[1] ifconfig wlan0 down (deaktiviert den WLAN-Stick)
[2] iw reg set BO (wir kommen aus Bolivien - dort ist es erlaubt)
[3] iwconfig wlan0 txpower 30 (auf 30 dBm setzen)
[4] ifconfig wlan0 up (aktiviere den WLAN-Stick)
[5] iwconfig (hier können wir überprüfen, ob die Änderung übernommen wurde)

Mit dem letzte Befehl überprüft Ihr, was unter Tx-Power steht. Ihr müsst halt immer darauf achten, was in eurem Land erlaubt ist. In den Staaten wären es 24 bzw. 25, hier sind es 20, usw.
Solltet Ihr mehrere WLAN-Karten besitzen (Notebook zum Beispiel), dann erst im Terminal den Befehl ifconfig ausführen und schauen, ob es wlan0, wlan1, wlan2, usw. usf. ist und im Befehl das wlan0 ersetzen bzw. die Zahl ändern.
Der Chipsatz kommt von Realtek, der RTL8187 aber das große Problem bleiben die ganzen Kopien vom Stick.
Mit der 9dBi Stabantenne (war bei mir im Lieferumfang enthalten) kommen noch ein paar WLAN-Netzwerk auf den Bildschirm. Ist aber schon zu viel gewesen...

Wer mit 2,4 GHz leben kann, kein 802.11n benötigt, der bekommt hier etwas "sehr starkes". Auch für viele ein Tipp, wenn Kali Linux zum Einsatz kommt. Ich persönlich werde weiterhin auf Router mit Linux-Firmware setzen aber der Stick kommt mit, wenn ich irgendwo hin muss. Trotzdem empfehle ich für zu Hause einen Router, welcher "angepasst" werden kann (Beispiel hier).