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Sunday, 13 March 2016

Die beste Android TV Box | 2016 | NVIDIA Shield TV | Android

Mehrere Artikel habe ich über das Thema geschrieben und nun kommt ein Artikel für das Jahr 2016. Es ist zwar noch sehr früh aber selbst wenn eine neue Version erscheinen sollte, wird diese kaum besser sein, da der Preis für die jetzige NVIDIA Shield TV wohl fallen wird und die Hardware schon jetzt vieles alt aussehen lässt.  
Ich muss aber auch gleichzeitig warnen, dass das nur der Fall ist, wenn man auf Garantie verzichten kann bzw. ich bin mir noch nicht einmal ganz sicher, ob die Garantie erlischt aber es soll gleich zu Beginn eine Warnung für alle sein, die sich mit dem Gedanken nicht anfreunden können.
Außerdem kommt es auf das Einsatzgebiet an! Ich habe keinerlei Interesse Spiele zu streamen! Die Shield soll mir als Mediabox dienen - Filme über Datenträger abspielen, Internetradio, Streams, Emulatoren für Spiele, Android-Spiele, usw. usf.
Damals hat eine neue Box aus China etwa 70€ gekostet, da 100$ üblich waren, was umgerechnet etwa 60€ sind bzw. waren und mit 19% hat der ganze Spaß mit DHL rund 70€ gekostet. Heute sieht das ganze anders aus... die Preise sind gestiegen, der Dollar ist stärker bzw. der Euro schwächer, DHL will auch rund 12€ von uns haben und mit 19% kommen wir auf rund 120€. Wenn ich jetzt mal bei meinem China-Händler vorbei schaue, dann kann ich etwa mit 150$ nur für das Gerät rechnen, was das ganze sinnlos macht, da ich für 200€ mir bereits hier einen (mini) Rechner kaufen kann (beispielsweise Intel NUC).
NVIDIA Shield TV kostet in der 16GB Version rund 200€, wer warten kann, der bekommt eine bereits für 150€ (oft gibt es Angebote oder Gutscheine) und wer gebraucht zuschlagen kann/will, der zahlt keine 120€ dafür. Bei Warehouse Deals hab ich etwa 115€ gezahlt, war wie neu, teilweise noch Folie dran und für den Preis ist die Box einfach unschlagbar! HDMI 2.0, richtiges 4K, USB 3.0, Gigabit LAN und sogar 7.1 sind schon einmal sehr schöne Daten aber die SoC ist ein richtiges Monster!
Zwar sind Benchmarks für mich persönlich nicht wichtig aber so einen Wert bei AnTuTu erreicht nur die neue Generation, mit dem Snapdragon 820. Auch im täglichen Gebrauch spürt man diese Hardware-Power mehr als deutlich! Wenn ich zum Beispiel Kodi starte, dann startet dieses gefühlt 5 mal schneller als auf jeder anderen Box. Meine Amazon Fire TV Box, mit dem Snapdragon 600, sieht selbst dagegen alt aus und diese ist nicht wirklich langsam. Aus diesem Grund habe ich gesagt, dass das keine Rolle spielt, ob eine neue Version erscheint oder nicht - die jetzige Version ist schon viel zu viel! Klar, mit 8K und mehr Arbeitsspeicher ist da sicherlich noch mehr möglich aber was will ich damit tun, wenn die jetzige Box zu viel Leistung bietet? Natürlich ist das alles meine persönliche Meinung und sicherlich werden einige das etwas anders sehen, da für Streams auch eine 30 bis 50 Euronen günstige Android Box ausreichen würde aber hier gibt es meiner Meinung nach das beste Paket, weil USB 3.0 oder auch so eine schnelle SoC niemals ein Nachteil sein können.
Die Shield ist sehr hochwertig, selbst beim Zubehör kann man nichts schlechtes sagen, die Wärmeentwicklung hält sich in Grenzen, Abmessungen gefallen mir sehr, da ich die Shield sogar unter dem TV-Tisch schieben könnte und der ganz große Pluspunkt ist die Community!
NVIDIA Shield TV mit Custom ROM und Nova Launcher
NVIDIA Shield TV besitzt wie Amazon Fire TV eine eigene Benutzeroberfläche und ist teilweise stark eingeschränkt. Während bei Amazon Google Play ganz raus fliegt und durch die eigene Appstore ersetzt wird, gibt es bei der NVIDIA Shield TV zwar Google Play aber diese ist einfach nur verkrüppelt. Auf der einen Seite will NVIDIA die Kunden schützen (es soll ja alles verfügbare richtig laufen) aber selbst Apps, die laufen würden sind oft bei Google Play nicht zu finden.
Hier bietet uns aber NVIDIA eine Chance und die Community nutzt diese! So gibt es Custom ROM's für die NVIDIA Shield TV und mit dieser bekommen wir Google Play wieder zurück. Zwar fehlen hier auch wieder einige Apps, da die Shield als Tablet erkannt wird und nicht alle Apps verfügbar sind aber das ist kein Vergleich zur Version davor. Aus diesem Grund macht meiner Meinung eine Custom ROM mehr als Sinn!
Alles was ich zu Beginn installieren wollte, konnte ich installieren. Es gibt weder Mini-Ruckler, noch irgendwelche Aussetzer und weitere Hardware, wie mein Xiaomi Gamepad, wurden sofort erkannt. Neben dem Gamepad habe ich noch die Logitech K400r Tastatur angeschlossen und meine Logitech M570 Maus - kein Problem! GTA China Town konnte ich dann auch ohne Probleme mit dem Gamepad spielen.
Die ROM aufspielen ist nicht einmal schwer aber der Bootloader muss geöffnet werden, was eben bei fast allen Herstellern zum Garantieverlust führt.
Wer mit dem Gedanken spielen sollte den gleichen Weg zu gehen, hier eine kurze Installationsanleitung, wie Ihr die Custom ROM installieren könnt.
Anleitung auf eigene Gefahr! Mit dem Flashen einer Custom-ROM/einem Custom-Recovery/entsperren des Bootloaders verliert Ihr die Garantie und Gewährleistung auf euer Gerät! Weder ich, noch sonst irgendwer übernehmen eine Haftung, für irgendwelche Schäden, die durch das befolgen dieser Anleitung geschehen! 
Die Custom ROM könnt Ihr bei XDA herunterladen. Ich verwende Version 1.1 von zulu99 (externe Link). Dort findet Ihr auch ein Video, welches euch erklärt, wie das ganze am Ende aussieht (auch wenn es von Version 1.0 ist).
Erst einmal müsst Ihr überprüfen, ob eine Update von NVIDIA zur Verfügung steht. In der Anleitung steht "die neuste Update muss installiert sein". Falls es dann Android 7 geben sollte, müsst Ihr euch an die Angaben halten, welche der Entwickler immer im ersten Beitrag postet.
Entwicklermodus aktivieren: Einstellungen --> Gerät --> Info --> mehrfach auf Build klicken
Bis die Meldung Sie sind jetzt Entwickler! erscheint.
Einstellungen --> Einstellungen --> Entwickleroptionen aufrufen
Debugging
USB-Debugging --> von Aus auf An umstellen
MicroUSB-Kabel mit Rechner und der Shield verbinden.
Für alle, die zum ersten mal auf der Seite sind - hier kommt immer Linux zum Einsatz. Zu diesem Zeitpunkt war ich nicht zu Hause und musste Windows 10 nutzen. Wer mit Linux arbeiten will, der kann die selben Befehle nutzen. Weiter unten gibt es noch einen kleinen Hinweis für Linux.
Sobald der Befehl adb devices ausgeführt wird, erscheint eine RSA-Abfrage auf der Shield TV.
Dieses sieht dann so aus.
Hier dann einen Haken setzen (Von diesem Computer immer zulassen) und mit OK bestätigen, dann den Befehl adb devices wieder ausführen und wie im vorletzten Bild sollte dort jetzt eine Zahlenkombination und device dahinter stehen. Ist das der Fall, dann mit adb reboot bootloader weiter machen. Die Shield wird einen Neustart durchführen.
Die Shield startet nicht wie gewohnt neu und sollte das der Fall sein, dann einfach im Terminal weiter machen und erst einmal das neue unbekannte Bild ignorieren.
Wir müssen jetzt den Bootloader entsperren. Das machen wir mit dem Befehl fastboot oem unlock. Denkt daran, dass das zum reset führt, also alle Daten werden auf der Shield gelöscht. Jetzt wird ein Bild auf dem TV erscheinen, welches Ihr bestätigen müsst.
Mit dem Knopf auf der Shield (vorder Seite) müsst Ihr das neu erschienen Bild bestätigen und bei der 16 GB Version etwa 5 Minuten warten, da dieses formatiert wird. Die Shield wird dann einen Neustart durchführen und sollte das nicht passieren, obwohl es wie im Bild oben mit Finished bestätigt wurde, dann den Befehl fastboot reboot durchführen (war bei mir nicht notwendig).
Nach dem Neustart wurden alle Dateien gelöscht und somit auch die Shield TV zurückgesetzt. Jetzt müsst Ihr Debugging wieder aktivieren und die Shield wieder mit dem Befehl adb reboot bootloader neu starten - wie wir es zu Beginn getan haben.
Die heruntergeladene Custom ROM befindet sich bei mir im Ordner Downloads. Diese muss entpackt werden und dann müsst Ihr in das Verzeichnis wechseln. Deshalb in meinem Fall erst einmal cd Downloads und mit dem Befehl dir überprüfe ich noch einmal, ob die system.img und vendor.img sich im Verzeichnis befinden, wie oben im Bild zu sehen. Mit dem Befehl fastboot devices überprüfe ich, ob die Shield erkannt wird (Zahl und fastboot sollte als Ausgabe erscheinen, wie oben im Bild zu sehen). Ist das der Fall, dann kann die Firmware geflasht werden.
Mit dem Befehl fastboot flash system system.img flashen wird die erste Datei.
Mit fastboot flash vendor vendor.img flashen wir die zweite Datei.
Mit fastboot -w löschen wir die Rest der alten Firmware (wird dabei wieder zurückgesetzt).
fastboot reboot und schon startet die Shield neu. Das kann jetzt auch wieder beim ersten Start 5 Minuten dauern, daher einfach warten, bis dieses Bild zu sehen ist:
jetzt könnt Ihr eure NVIDIA Shield TV einrichten und das wäre es auch schon!

Als ich zu Hause war, habe ich überprüft, ob die NVIDIA Shield TV mit Linux verbunden wird.
Ihr könnt die selben Befehl verwenden, wie für Windows, nur müsst Ihr zu Beginn dies beachten:
Die Shield wurde bei mir nicht richtig erkannt (????????? no premissions).
Schließt diese deshalb erst einmal an und führt den Befehl lsusb aus.
Hier sucht Ihr nach NVidia, wie oben zu sehen.
Für uns sind die ersten beiden Zahlen nach dem ID wichtig.
Im neuen Terminalfenster sudo nano /etc/udev/rules.d/51-android.rules öffnen.
Hier diesen Teil eintragen und dabei auf die Zahlen achten - in meinem Fall 0955 und b431 (vergleiche mit lsusb Screenshot).

SUBSYSTEM=="usb", ATTR{idVendor}=="18d1", MODE="0666", GROUP="plugdev"
SUBSYSTEM=="usb", ATTR{idVendor}=="18d1", ATTR{idProduct}=="4ee7", SYMLINK+="android_adb"
SUBSYSTEM=="usb", ATTR{idVendor}=="18d1", ATTR{idProduct}=="4ee7", SYMLINK+="android_fastboot"

STRG gedrückt halten und O drücken, dies mit Entertaste bestätigen, dann wieder STRG gedrückt halten und mit X das Fenster schließen.
Jetzt diese Befehle ausführen, damit das alles übernommen wird:
[1] chmod a+r /etc/udev/rules.d/51-android.rules
[2] udevadm control --reload-rules
[3] sudo service udev restart
[4] adb kill-server
Und schon wird Shield TV erkannt! Müsst dann halt wie oben unter Windows weitermachen und die RSA-Abfrage bestätigen, sonst steht ein unauthorized dahinter.

Mit der Firmware ist es für mich die beste Android Box 2016. Dabei bleiben auch die gute Funktionen erhalten, wie zum Beispiel diese:
Könnte die Shield als Chromecast Ersatz nutzen, ohne zusätzlich was installieren zu müssen.
Ihr bekommt dann auch die Youtube App, so wie Ihr diese vom Smartphone/Tablet kennt und nichts angepasstes.
Netflix ist zwar nicht installiert aber kann dann ohne Probleme als APK oder direkt im Google Play geladen werden. Es gibt auch eine 4K Version, welche Ihr im Internet finden könnt, damit auch voll und ganz 4K unterstützt werden.

Das einzigste Negative wäre das Gamepad! Dieses funktioniert nur noch über Kabel und nicht mehr kabellos. Die Fernbedienung besitze ich nicht, deshalb kann ich dazu auch nichts sagen. Mich stört das nicht, da ich sowieso eigenes Zubehör habe und auch das Gamepad von Xiaomi verwende, welches dank Bluetooth problemlos kabellos genutzt werden kann.
Ansonsten gibt es nicht wirklich mehr dazu zu sagen - es funktioniert alles und Probleme hatte ich auch nicht, selbst nach mehreren Tagen ohne Neustart lief alles noch so, wie es sollte. Alleine für die, die OpenVPN nutzen möchten, ist es mehr als geeignet, weil die CPU viel Leistung mitbringt. Root und sogar TWRP gibt es auch aber in meinem Fall kann ich dieses nicht nutzen, da der IPTV-Provider keine Root-Geräte zulässt.

Sollte jemand Fragen haben, dann stellt diese einfach.

Wednesday, 11 March 2015

Gemeinsamen Ordner | Linux | VirtualBox

Shared Folder zwischen Linux Mint und Ubuntu MATE
Zwar habe ich bereits eine Anleitung dazu geschrieben aber unter Linux geht das ganze noch ein wenig anders. Schaut euch bitte diese Anleitung an, da wir nicht anders vorgehen, zu Beginn. Erstellt einen Ordner, welcher der gemeinsame Ordner werden soll. Ich erstelle einen Ordner auf meinem Desktop und nenne diesen Mate 15.04.
Dann füge ich diesen hinzu und wähle Automatisch einbinden aus.
Am Ende sollte das dann so aussehen:
Einfach auf OK klicken und das System starten. Sobald das System gestartet wurde, das Terminal öffnen und diesen Befehl ausführen (Anleitung):

[1] sudo usermod -aG vboxsf BENUTZERNAME
Dann einen Neustart und das wäre es schon...
Öffnet den persönlichen Ordner und klickt auf Dateisystem, dort auf media und euer Ordner beginnt mit sf_ - in meinem Fall sf_Mate_15.04
Sollte bei dem Ordner ein X zu sehen sein, dann habt Ihr den Befehl nicht ausgeführt und keine Berechtigung. Sollte Linux genutzt werden, dann müsst Ihr das auch auf dem eigentlichen System ausführen (siehe hier).

Wer Windows über die VirtualBox installiert, der benutzt diese Anleitung.
Sollte es trotzdem Probleme geben, dann einfach schreiben.

Sunday, 21 December 2014

Tronsmart Draco AW80 | Testbericht

Ich besitze die Tronsmart Draco AW80 7 Wochen lang und konnte somit die Box ausführlich testen. Die technische Daten findet Ihr hier und ein Unboxing/erster Eindruck hier.
Das Fazit findet Ihr ganz unten im Artikel (wenn Ihr nicht viel lesen möchtet).
Die Firmware ist sehr Stock gehalten, keine zusätzlichen Launcher oder sonstiges, was für mich persönlich ein riesen Pluspunkt ist.
Die vorinstallieren Apps sind teilweise ein Witz, wie zum Beispiel MySpace.
Ihr könnt alle diese Apps entfernen und bekommt ein sauberes System, mit einem System-Updater und Dateimanager.
Bei der 2GB Version steht euch gut 1GB RAM zur Verfügung. Ein Teil vom Arbeitsspeicher geht zur GPU, was auch in Ordnung ist.

Kommen wir zum Test selbst:
Ich habe die AW80 einen ganzen Tag durchlaufen lassen - keine große Wärmeentwicklung.
Eine ganze Woche am Stück laufen lassen und Videos abgespielt - keine Probleme!
Es läuft alles sehr stabil, keine große Wärmeentwicklung, es hängt sich nichts auf und es läuft sehr schnell aber nicht so flüssig, wie ein Nexus Gerät (hätte ich auch nicht mit gerechnet).
Beim Benchmark erreicht es zu 95% einen Wert von über 50.000 Punkten, bei AnTuTu.
Abgesehen von den Benchmarks läuft die AW80 sehr schnell und flüssig.
Der CPU ist langweilig, weil es nicht wirklich eine Aufgabe gibt, welche den CPU auslastet. 
Die AW80 kommt von Werk aus mit Root und die Rechte werden über die SuperSU-App von Chainfire verwaltet, was ein weiterer Pluspunkt ist und viele so vom Smartphone kennen.  
Beim Internet gibt es über LAN aber auch über WLAN keinerlei Probleme. Da ich oft IPTV schauen, aus dem Ausland, ist das sehr wichtig für mich. Ich komme zwar nicht über 60 Mbps aber für die meisten Anwender sollte das schnell genug sein, da so eine schnelle Leitung nicht die Regel ist. 
Google Play bereitet uns auch keine Probleme, nur bei Live-Wallpapern konnte ich einige nicht herunterladen, sonst konnte ich alle Apps installieren, die ich auch täglich nutze. Spiele wie Asphalt konnten auch ohne Probleme gespielt werden. 

Ich liste euch einfach mal auf, was ich alles probiert habe: 
- Filme über eine alte SATA-Festplatte abspielen läuft sehr schnell. Kaum Ladezeiten und keine Verzögerung, selbst wenn ich im Film hin und her springe. 
- 3D Filme konnten ohne Probleme abgespielt werden. So gut wie jedes Format konnte ich abspielen, selbst DVD's mit einem Menü führten hier nicht zum Problem. 
- Kamera anschließen (Webcam) und Videos aufzeichnen lief ohne Probleme
- Fernbedienung funktioniert sehr gut! Einschalten und ausschalten sowie Standby alles möglich
- Internet über LAN und WLAN kaum zu unterscheiden. Signalstärke gut bis sehr gut!
- Stream schauen (über 5 Stunden) ohne das es hängen bleibt
Fazit: Es gibt nicht viel zur AW80 zu sagen. Keine Box kommt Ende 2014 gegen die AW80 an! 
Wer tief in die Tasche greifen will, der bekommt hier ein Monster und sicherlich die beste Android TV/Box/mini PC 2014. Custom ROMs gibt es bereits, selbst TWRP (Custom Recovery) gibt es für die Tronsmart AW80. Es gibt wirklich nur zwei Punkte, welche mich persönlich gestört haben. 1) Die LED an der Front, welche zu stark ist und 2) die Firmware selbst. Bei der AW80 gibt es noch gut Luft nach oben, die Firmware läuft bereits sehr gut aber es ist deutlich mehr möglich. 

Tuesday, 11 November 2014

Tronsmart Draco AW80 | Der erste Eindruck | Unboxing

Die Tronsmart AW80 sollte erst ab dem 25.11.2014 lieferbar sein, doch meine ist bereits heute angekommen [11.11.2014]. Ich war mir zu Beginn nicht sicher, ob ich mir eine bestellen soll aber dann habe ich es doch getan und für 150$ mir die Meta-Version bestellt (siehe hier). Mit DHL habe ich 155.78$ bezahlt, von meinem Konto wurden 129,51€ abgebucht und DHL wollte noch einmal 32,68€ von mir haben, somit hat mich der Spaß 162,19€ gekostet.
Kommen wir zum ersten Eindruck:
Die Verpackung erinnert mich wieder stark an Chinaböller, selbst der Geruch aber uns geht es um den Inhalt.
Die wichtigsten Daten auf der Verpackung und mit einem kleinen Aufkleber "Meta", da es neben der Meta noch die Telos-Version geben wird (siehe hier).
Sonst die Homepage vom Hersteller, Made in China, usw. usf.
Zuerst ist die Box selbst zu sehen, welche sicherlich von jemanden ausgepackt wurde.
Unter der AW80 befindet sich das Zubehör.
Das Netzteil ist wieder ein Schritt zurück, da es einen strengen Geruch hat, sehr leicht ist und beim genauen hinschauen keinen guten Eindruck macht.
Ich konnte es mit der Kamera nicht wirklich gut einfangen aber es sieht einfach richtig billig aus und fühlt sich auch so an. Das Netzteil vom Tronsmart S89 und A928 ist um einiges besser (siehe hier) und bei der S89 sogar stärker. Keine Ahnung, was sich Tronsmart hier gedacht hat aber sowas geht überhaupt nicht! Am liebsten würde ich Tronsmart gleich eine E-Mail schreiben aber das wäre Zeitverschwendung, da die mir die letzten drei Mails nicht beantwortet haben.
Neu dabei ist ein SATA-Kabel, was einen guten Eindruck macht. Das HDMI-Kabel und das USB-Kabel machen einen sehr guten Eindruck.
Die Fernbedienung ist nicht schlecht aber auch eine Downgrade im Vergleich zur Vega S89 (siehe hier).
Papier bekommen wir auch, obwohl das in diesem Fall nicht nötig wäre.
Kommen wir zu Box selbst und noch einmal zu meiner Vermutung, dass das bereits ausgepackt wurde. Auf dem Bild deutlich zu sehen und nicht von mir - die Fingerabdrücke. Netzteil wurde auch schon verwenden und das wohl, weil es vorm einfolieren einmal getestet wurde, was sicherlich kein Nachteil ist aber dann wieder so einpacken? Mich stört es nicht aber es sind Dinge, welche man vermeiden könnte.
Auf der linken Seite haben wir 2x USB 2.0, 1x SD-Slot und 1x SATA-Port.
Hinten haben wir die WLAN-Antenne (wackelt bei mir), den LAN-Port, 1x USB 3.0 (OTG), HDMI-Port, AV, SPDIF und Stromanschluss. Auf dem Bild ist gut zu erkennnen, das alles sehr gut verarbeitet ist aber auch einen Kratzer.
In Deutschland hätte ich es zurückgeschickt, gerade bei einem Wert von über 120€ aber so muss ich wohl damit leben.
Die Unterseite ist super und hier befindet sich auch der Reset-Knopf. Die Ecken gefallen mir hier sehr gut:
Die Box steht wie eine 1!
Vorne ist der Infrarotport zu finden und eine LED.
Die AW80 Draco ist quadratisch und 16,3 cm lang/breit.
Die Höhe beträgt etwa 2,7 cm (Ecken sind abgerundet).
Eine Vega S89 passt drauf bzw. die AW80 würde die S89 verdecken, da diese ca. 13 cm im Durchmesser hat (siehe hier). Die Tronsmart A928 ist auch deutlich kleiner aber dafür deutlich höher. Mir gefällt es so sehr gut, da die AW80 keine 3 cm hoch ist und genug Platz für Wärme da ist. Man darf hier nie vergessen, das die AW80 vollständig aus Aluminium besteht (auch an den Seiten). Die Verarbeitung ist sehr gut und es fühlt sich sehr wertig an. Fingerabdrücke bekommt man so gut wie gar nicht drauf.
Zu dem Zubehör noch einmal: HDMI-Kabel ca. 1,50 m, Netzteil ca. 1,50 m, SATA-Kabel ca. 30 cm und USB-Kabel ca. 1,00 m. Die Fernbedienung ist fast so lang wie die Box selbst (ca. 14.5 cm).

Ich werde die Tronsmart AW80 jetzt erst einmal einschalten und 24 Stunden laufen lassen (dabei einen Stream per WLAN abspielen). Ich denke nach 2 bis 3 Tagen gibt es ein Review/Testbericht dazu. In Zukunft werde ich dann zusätzliche Artikel (Updates) erstellen, wie damals bei der Vega S89 (siehe hier).

Ihr könnt dann bei Bedarf die Blogsuche verwenden und nach AW80 suchen.