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Sunday, 18 September 2016

Nvidia GeForce Treiber installieren | Linux Mint 18

Linux Mint 18 verwendet von Werk aus quelloffenen Linux-Treiber für eure Nvidia-Grafikkarte. Wer mehr Leistung haben möchte, der muss den proprietären Treiber verwenden.
Sollte euch nicht bewusst sein, welche Grafikkarte verbaut wurde, dann das Terminal öffnen und diesen Befehl eingeben:
lspci -v | perl -ne '/VGA/../^$/ and /VGA|Kern/ and print' 
In meinem Fall wäre das die GTX 960, wie oben im Bild zu sehen.
Bitte die Anleitung ganz bis zum Ende lesen, damit es keine Probleme bei der Installation gibt.
Ruft die Systemeinstellungen auf.
Weiter unten findet Ihr die Treiberverwaltung. Diese ruft Ihr auf.
Ihr müsst jetzt kurz warten, bis eure Hardware geladen wird und Treiber gesucht werden. In meinem Fall wurden zwei gefunden, einmal von Nvidia und einmal von Intel (der untere).
Wählt den Treiber aus, wie oben im Bild und klickt auf Änderungen anwenden.
Je nach Rechner und Internetverbindung, kann das ein paar Minuten dauern.
Damit die Treiber aktiviert werden und alle anderen deaktiviert werden - Neustarten ...
Nach dem Neustart könnt Ihr die NVIDIA Settings aufrufen (Start und in der Suche "nvidia" eingeben). Für alle die mit der Beschreibung nichts anfangen können:
Beachtet bitte, dass das alles aktiviert, somit auch alle Ausgänge, sowie die Soundausgabe über den HDMI-Port.
Bei den Systemeinstellungen den Punkt Bildschirm aufrufen.
Hier noch einmal alles überprüfen.
Sollte es Probleme geben, dann könnt Ihr im Terminal diesen Befehl ausführen:
glxinfo | grep OpenGL
So könnte man ganz schnell überprüfen, ob alles richtig installiert wurde.
Diese Quelle, die verwendet wird, ist die von Linux Mint. Wenn Ihr die neusten Treiber haben wollt, dann fügt die Quelle von Nvidia hinzu. Dazu ruft Ihr das Terminal auf und führt diesen Befehl aus:
sudo add-apt-repository ppa:graphics-drivers/ppa
Bestätigt mit der Entertaste und führt dann:
sudo apt-get update
aus.
An der Auswahl könnt Ihr erkennen, das sich da etwas getan hat. Selbst auf der Homepage wird der 370.28 nicht angeboten, bei der Quelle schon.
361.42 lief bei mir (GTX960) deutlich schlechter als der 370.28
Der 370.28 läuft fehlerfrei, selbst beim Spielen unter Steam.
Wenn Ihr den Treiber als .run-Datei installieren wollt, dann solltet Ihr das nur tun, wenn Ihr wisst, was Ihr macht. Sollte euch xserver nichts sagen, dann gleich die Finger davon lassen und den oben beschrieben weg verwenden.

Unterstützt werden ab Version 367.44 folgende Grafikkarten
GeForce 10 Series:
NVIDIA TITAN X (Pascal), GeForce GTX 1080, GeForce GTX 1070, GeForce GTX 1060
GeForce 10 Series (Notebooks):
GeForce GTX 1080, GeForce GTX 1070, GeForce GTX 1060
GeForce 900 Series:
GeForce GTX TITAN X, GeForce GTX 980 Ti, GeForce GTX 980, GeForce GTX 970, GeForce GTX 960, GeForce GTX 950
GeForce 900M Series (Notebooks):
GeForce GTX 980, GeForce GTX 980M, GeForce GTX 970M, GeForce GTX 965M, GeForce GTX 960M, GeForce GTX 950M, GeForce 945M, GeForce 940MX, GeForce 930MX, GeForce 920MX, GeForce 940M, GeForce 930M, GeForce 920M, GeForce 910M
GeForce 800M Series (Notebooks):
GeForce GTX 880M, GeForce GTX 870M, GeForce GTX 860M, GeForce GTX 850M, GeForce 845M, GeForce 840M, GeForce 830M, GeForce 825M, GeForce 820M, GeForce 810M, GeForce 800M
GeForce 700 Series:
GeForce GTX TITAN Z, GeForce GTX TITAN Black, GeForce GTX TITAN, GeForce GTX 780 Ti, GeForce GTX 780, GeForce GTX 770, GeForce GTX 760, GeForce GTX 760 Ti (OEM), GeForce GTX 750 Ti, GeForce GTX 750, GeForce GTX 745, GeForce GT 740, GeForce GT 730, GeForce GT 720, GeForce GT 710, GeForce GT 705
GeForce 700M Series (Notebooks):
GeForce GTX 780M, GeForce GTX 770M, GeForce GTX 765M, GeForce GTX 760M, GeForce GT 755M, GeForce GT 750M, GeForce GT 745M, GeForce GT 740M, GeForce GT 735M, GeForce GT 730M, GeForce GT 720M, GeForce GT 710M, GeForce 720M, GeForce 710M, GeForce 705M
GeForce 600 Series:
GeForce GTX 690, GeForce GTX 680, GeForce GTX 670, GeForce GTX 660 Ti, GeForce GTX 660, GeForce GTX 650 Ti BOOST, GeForce GTX 650 Ti, GeForce GTX 650, GeForce GTX 645, GeForce GT 645, GeForce GT 640, GeForce GT 630, GeForce GT 620, GeForce GT 610, GeForce 605
GeForce 600M Series (Notebooks):
GeForce GTX 680MX, GeForce GTX 680M, GeForce GTX 675MX, GeForce GTX 675M, GeForce GTX 670MX, GeForce GTX 670M, GeForce GTX 660M, GeForce GT 650M, GeForce GT 645M, GeForce GT 640M, GeForce GT 640M LE, GeForce GT 635M, GeForce GT 630M, GeForce GT 625M, GeForce GT 620M, GeForce 610M
GeForce 500 Series:
GeForce GTX 590, GeForce GTX 580, GeForce GTX 570, GeForce GTX 560 Ti, GeForce GTX 560 SE, GeForce GTX 560, GeForce GTX 555, GeForce GTX 550 Ti, GeForce GT 545, GeForce GT 530, GeForce GT 520, GeForce 510
GeForce 500M Series (Notebooks):
GeForce GTX 580M, GeForce GTX 570M, GeForce GTX 560M, GeForce GT 555M, GeForce GT 550M, GeForce GT 540M, GeForce GT 525M, GeForce GT 520M, GeForce GT 520MX
GeForce 400 Series:
GeForce GTX 480, GeForce GTX 470, GeForce GTX 465, GeForce GTX 460 SE v2, GeForce GTX 460 SE, GeForce GTX 460, GeForce GTS 450, GeForce GT 440, GeForce GT 430, GeForce GT 420
GeForce 400M Series (Notebooks):
GeForce GTX 485M, GeForce GTX 480M, GeForce GTX 470M, GeForce GTX 460M, GeForce GT 445M, GeForce GT 435M, GeForce GT 425M, GeForce GT 420M, GeForce GT 415M, GeForce 410M, GeForce 405M
Quadro Series:
Quadro M6000 24GB, Quadro M6000, Quadro M5000, Quadro M4000, Quadro M2000, Quadro K6000, Quadro K5200, Quadro K5000, Quadro K4000, Quadro K4200, Quadro K2200, Quadro K2000, Quadro K2000D, Quadro K1200, Quadro K620, Quadro K600, Quadro K420, Quadro 6000, Quadro 5000, Quadro 4000, Quadro 2000, Quadro 2000D, Quadro 600, Quadro 410
Quadro Series (Notebooks):
Quadro M5500, Quadro M5000M, Quadro M4000M, Quadro M3000M, Quadro M2000M, Quadro M1000M, Quadro M600M, Quadro M500M, Quadro K5100M, Quadro K5000M, Quadro K4100M, Quadro K4000M, Quadro K3100M, Quadro K2200M, Quadro K2100M, Quadro K3000M, Quadro K2000M, Quadro K1100M, Quadro K1000M, Quadro K620M, Quadro K610M, Quadro K510M, Quadro K500M, Quadro 5010M, Quadro 5000M, Quadro 4000M, Quadro 3000M, Quadro 2000M, Quadro 1000M
Quadro NVS Series:
NVS 510, NVS 315, NVS 310
Quadro NVS Series (Notebooks):
NVS 5400M, NVS 5200M, NVS 4200M
GRID Series:
GRID K2, GRID K520, GRID K1, GRID K340
NVS Series:
NVS 810, NVS 510, NVS 315, NVS 310
NVS Series (Notebooks):
NVS 5400M, NVS 5200M, NVS 4200M

Friday, 22 July 2016

NVIDIA TITAN X: The Ultimate Graphics Card, Powered By Pascal



Nvidia Announced Ultimate Graphics Card TITAN X At $1200,Indian Price Aprox Rs.80,000.
It Is Based On New Pascal GPU Architecture. It Has A Record-Breaking 3,584 CUDA Cores Running At 1.53GHz.
TITAN X Is 60% Faster Than The Old Nvidia Graphics Card.

Specifications:-

  • 11 TFLOPS FP32
  • 44 TOPS INT8 (new deep learning inferencing instruction)
  • 12B transistors
  • 3,584 CUDA cores at 1.53GHz (versus 3,072 cores at 1.08GHz in previous TITAN X)
  • High performance engineering for maximum overclocking
  • 12 GB of GDDR5X memory (480 GB/s)
Source:-Nvidia

Sunday, 13 March 2016

Die beste Android TV Box | 2016 | NVIDIA Shield TV | Android

Mehrere Artikel habe ich über das Thema geschrieben und nun kommt ein Artikel für das Jahr 2016. Es ist zwar noch sehr früh aber selbst wenn eine neue Version erscheinen sollte, wird diese kaum besser sein, da der Preis für die jetzige NVIDIA Shield TV wohl fallen wird und die Hardware schon jetzt vieles alt aussehen lässt.  
Ich muss aber auch gleichzeitig warnen, dass das nur der Fall ist, wenn man auf Garantie verzichten kann bzw. ich bin mir noch nicht einmal ganz sicher, ob die Garantie erlischt aber es soll gleich zu Beginn eine Warnung für alle sein, die sich mit dem Gedanken nicht anfreunden können.
Außerdem kommt es auf das Einsatzgebiet an! Ich habe keinerlei Interesse Spiele zu streamen! Die Shield soll mir als Mediabox dienen - Filme über Datenträger abspielen, Internetradio, Streams, Emulatoren für Spiele, Android-Spiele, usw. usf.
Damals hat eine neue Box aus China etwa 70€ gekostet, da 100$ üblich waren, was umgerechnet etwa 60€ sind bzw. waren und mit 19% hat der ganze Spaß mit DHL rund 70€ gekostet. Heute sieht das ganze anders aus... die Preise sind gestiegen, der Dollar ist stärker bzw. der Euro schwächer, DHL will auch rund 12€ von uns haben und mit 19% kommen wir auf rund 120€. Wenn ich jetzt mal bei meinem China-Händler vorbei schaue, dann kann ich etwa mit 150$ nur für das Gerät rechnen, was das ganze sinnlos macht, da ich für 200€ mir bereits hier einen (mini) Rechner kaufen kann (beispielsweise Intel NUC).
NVIDIA Shield TV kostet in der 16GB Version rund 200€, wer warten kann, der bekommt eine bereits für 150€ (oft gibt es Angebote oder Gutscheine) und wer gebraucht zuschlagen kann/will, der zahlt keine 120€ dafür. Bei Warehouse Deals hab ich etwa 115€ gezahlt, war wie neu, teilweise noch Folie dran und für den Preis ist die Box einfach unschlagbar! HDMI 2.0, richtiges 4K, USB 3.0, Gigabit LAN und sogar 7.1 sind schon einmal sehr schöne Daten aber die SoC ist ein richtiges Monster!
Zwar sind Benchmarks für mich persönlich nicht wichtig aber so einen Wert bei AnTuTu erreicht nur die neue Generation, mit dem Snapdragon 820. Auch im täglichen Gebrauch spürt man diese Hardware-Power mehr als deutlich! Wenn ich zum Beispiel Kodi starte, dann startet dieses gefühlt 5 mal schneller als auf jeder anderen Box. Meine Amazon Fire TV Box, mit dem Snapdragon 600, sieht selbst dagegen alt aus und diese ist nicht wirklich langsam. Aus diesem Grund habe ich gesagt, dass das keine Rolle spielt, ob eine neue Version erscheint oder nicht - die jetzige Version ist schon viel zu viel! Klar, mit 8K und mehr Arbeitsspeicher ist da sicherlich noch mehr möglich aber was will ich damit tun, wenn die jetzige Box zu viel Leistung bietet? Natürlich ist das alles meine persönliche Meinung und sicherlich werden einige das etwas anders sehen, da für Streams auch eine 30 bis 50 Euronen günstige Android Box ausreichen würde aber hier gibt es meiner Meinung nach das beste Paket, weil USB 3.0 oder auch so eine schnelle SoC niemals ein Nachteil sein können.
Die Shield ist sehr hochwertig, selbst beim Zubehör kann man nichts schlechtes sagen, die Wärmeentwicklung hält sich in Grenzen, Abmessungen gefallen mir sehr, da ich die Shield sogar unter dem TV-Tisch schieben könnte und der ganz große Pluspunkt ist die Community!
NVIDIA Shield TV mit Custom ROM und Nova Launcher
NVIDIA Shield TV besitzt wie Amazon Fire TV eine eigene Benutzeroberfläche und ist teilweise stark eingeschränkt. Während bei Amazon Google Play ganz raus fliegt und durch die eigene Appstore ersetzt wird, gibt es bei der NVIDIA Shield TV zwar Google Play aber diese ist einfach nur verkrüppelt. Auf der einen Seite will NVIDIA die Kunden schützen (es soll ja alles verfügbare richtig laufen) aber selbst Apps, die laufen würden sind oft bei Google Play nicht zu finden.
Hier bietet uns aber NVIDIA eine Chance und die Community nutzt diese! So gibt es Custom ROM's für die NVIDIA Shield TV und mit dieser bekommen wir Google Play wieder zurück. Zwar fehlen hier auch wieder einige Apps, da die Shield als Tablet erkannt wird und nicht alle Apps verfügbar sind aber das ist kein Vergleich zur Version davor. Aus diesem Grund macht meiner Meinung eine Custom ROM mehr als Sinn!
Alles was ich zu Beginn installieren wollte, konnte ich installieren. Es gibt weder Mini-Ruckler, noch irgendwelche Aussetzer und weitere Hardware, wie mein Xiaomi Gamepad, wurden sofort erkannt. Neben dem Gamepad habe ich noch die Logitech K400r Tastatur angeschlossen und meine Logitech M570 Maus - kein Problem! GTA China Town konnte ich dann auch ohne Probleme mit dem Gamepad spielen.
Die ROM aufspielen ist nicht einmal schwer aber der Bootloader muss geöffnet werden, was eben bei fast allen Herstellern zum Garantieverlust führt.
Wer mit dem Gedanken spielen sollte den gleichen Weg zu gehen, hier eine kurze Installationsanleitung, wie Ihr die Custom ROM installieren könnt.
Anleitung auf eigene Gefahr! Mit dem Flashen einer Custom-ROM/einem Custom-Recovery/entsperren des Bootloaders verliert Ihr die Garantie und Gewährleistung auf euer Gerät! Weder ich, noch sonst irgendwer übernehmen eine Haftung, für irgendwelche Schäden, die durch das befolgen dieser Anleitung geschehen! 
Die Custom ROM könnt Ihr bei XDA herunterladen. Ich verwende Version 1.1 von zulu99 (externe Link). Dort findet Ihr auch ein Video, welches euch erklärt, wie das ganze am Ende aussieht (auch wenn es von Version 1.0 ist).
Erst einmal müsst Ihr überprüfen, ob eine Update von NVIDIA zur Verfügung steht. In der Anleitung steht "die neuste Update muss installiert sein". Falls es dann Android 7 geben sollte, müsst Ihr euch an die Angaben halten, welche der Entwickler immer im ersten Beitrag postet.
Entwicklermodus aktivieren: Einstellungen --> Gerät --> Info --> mehrfach auf Build klicken
Bis die Meldung Sie sind jetzt Entwickler! erscheint.
Einstellungen --> Einstellungen --> Entwickleroptionen aufrufen
Debugging
USB-Debugging --> von Aus auf An umstellen
MicroUSB-Kabel mit Rechner und der Shield verbinden.
Für alle, die zum ersten mal auf der Seite sind - hier kommt immer Linux zum Einsatz. Zu diesem Zeitpunkt war ich nicht zu Hause und musste Windows 10 nutzen. Wer mit Linux arbeiten will, der kann die selben Befehle nutzen. Weiter unten gibt es noch einen kleinen Hinweis für Linux.
Sobald der Befehl adb devices ausgeführt wird, erscheint eine RSA-Abfrage auf der Shield TV.
Dieses sieht dann so aus.
Hier dann einen Haken setzen (Von diesem Computer immer zulassen) und mit OK bestätigen, dann den Befehl adb devices wieder ausführen und wie im vorletzten Bild sollte dort jetzt eine Zahlenkombination und device dahinter stehen. Ist das der Fall, dann mit adb reboot bootloader weiter machen. Die Shield wird einen Neustart durchführen.
Die Shield startet nicht wie gewohnt neu und sollte das der Fall sein, dann einfach im Terminal weiter machen und erst einmal das neue unbekannte Bild ignorieren.
Wir müssen jetzt den Bootloader entsperren. Das machen wir mit dem Befehl fastboot oem unlock. Denkt daran, dass das zum reset führt, also alle Daten werden auf der Shield gelöscht. Jetzt wird ein Bild auf dem TV erscheinen, welches Ihr bestätigen müsst.
Mit dem Knopf auf der Shield (vorder Seite) müsst Ihr das neu erschienen Bild bestätigen und bei der 16 GB Version etwa 5 Minuten warten, da dieses formatiert wird. Die Shield wird dann einen Neustart durchführen und sollte das nicht passieren, obwohl es wie im Bild oben mit Finished bestätigt wurde, dann den Befehl fastboot reboot durchführen (war bei mir nicht notwendig).
Nach dem Neustart wurden alle Dateien gelöscht und somit auch die Shield TV zurückgesetzt. Jetzt müsst Ihr Debugging wieder aktivieren und die Shield wieder mit dem Befehl adb reboot bootloader neu starten - wie wir es zu Beginn getan haben.
Die heruntergeladene Custom ROM befindet sich bei mir im Ordner Downloads. Diese muss entpackt werden und dann müsst Ihr in das Verzeichnis wechseln. Deshalb in meinem Fall erst einmal cd Downloads und mit dem Befehl dir überprüfe ich noch einmal, ob die system.img und vendor.img sich im Verzeichnis befinden, wie oben im Bild zu sehen. Mit dem Befehl fastboot devices überprüfe ich, ob die Shield erkannt wird (Zahl und fastboot sollte als Ausgabe erscheinen, wie oben im Bild zu sehen). Ist das der Fall, dann kann die Firmware geflasht werden.
Mit dem Befehl fastboot flash system system.img flashen wird die erste Datei.
Mit fastboot flash vendor vendor.img flashen wir die zweite Datei.
Mit fastboot -w löschen wir die Rest der alten Firmware (wird dabei wieder zurückgesetzt).
fastboot reboot und schon startet die Shield neu. Das kann jetzt auch wieder beim ersten Start 5 Minuten dauern, daher einfach warten, bis dieses Bild zu sehen ist:
jetzt könnt Ihr eure NVIDIA Shield TV einrichten und das wäre es auch schon!

Als ich zu Hause war, habe ich überprüft, ob die NVIDIA Shield TV mit Linux verbunden wird.
Ihr könnt die selben Befehl verwenden, wie für Windows, nur müsst Ihr zu Beginn dies beachten:
Die Shield wurde bei mir nicht richtig erkannt (????????? no premissions).
Schließt diese deshalb erst einmal an und führt den Befehl lsusb aus.
Hier sucht Ihr nach NVidia, wie oben zu sehen.
Für uns sind die ersten beiden Zahlen nach dem ID wichtig.
Im neuen Terminalfenster sudo nano /etc/udev/rules.d/51-android.rules öffnen.
Hier diesen Teil eintragen und dabei auf die Zahlen achten - in meinem Fall 0955 und b431 (vergleiche mit lsusb Screenshot).

SUBSYSTEM=="usb", ATTR{idVendor}=="18d1", MODE="0666", GROUP="plugdev"
SUBSYSTEM=="usb", ATTR{idVendor}=="18d1", ATTR{idProduct}=="4ee7", SYMLINK+="android_adb"
SUBSYSTEM=="usb", ATTR{idVendor}=="18d1", ATTR{idProduct}=="4ee7", SYMLINK+="android_fastboot"

STRG gedrückt halten und O drücken, dies mit Entertaste bestätigen, dann wieder STRG gedrückt halten und mit X das Fenster schließen.
Jetzt diese Befehle ausführen, damit das alles übernommen wird:
[1] chmod a+r /etc/udev/rules.d/51-android.rules
[2] udevadm control --reload-rules
[3] sudo service udev restart
[4] adb kill-server
Und schon wird Shield TV erkannt! Müsst dann halt wie oben unter Windows weitermachen und die RSA-Abfrage bestätigen, sonst steht ein unauthorized dahinter.

Mit der Firmware ist es für mich die beste Android Box 2016. Dabei bleiben auch die gute Funktionen erhalten, wie zum Beispiel diese:
Könnte die Shield als Chromecast Ersatz nutzen, ohne zusätzlich was installieren zu müssen.
Ihr bekommt dann auch die Youtube App, so wie Ihr diese vom Smartphone/Tablet kennt und nichts angepasstes.
Netflix ist zwar nicht installiert aber kann dann ohne Probleme als APK oder direkt im Google Play geladen werden. Es gibt auch eine 4K Version, welche Ihr im Internet finden könnt, damit auch voll und ganz 4K unterstützt werden.

Das einzigste Negative wäre das Gamepad! Dieses funktioniert nur noch über Kabel und nicht mehr kabellos. Die Fernbedienung besitze ich nicht, deshalb kann ich dazu auch nichts sagen. Mich stört das nicht, da ich sowieso eigenes Zubehör habe und auch das Gamepad von Xiaomi verwende, welches dank Bluetooth problemlos kabellos genutzt werden kann.
Ansonsten gibt es nicht wirklich mehr dazu zu sagen - es funktioniert alles und Probleme hatte ich auch nicht, selbst nach mehreren Tagen ohne Neustart lief alles noch so, wie es sollte. Alleine für die, die OpenVPN nutzen möchten, ist es mehr als geeignet, weil die CPU viel Leistung mitbringt. Root und sogar TWRP gibt es auch aber in meinem Fall kann ich dieses nicht nutzen, da der IPTV-Provider keine Root-Geräte zulässt.

Sollte jemand Fragen haben, dann stellt diese einfach.